Urheberrecht


„Ich kann es nicht mehr hören“, so oder so ähnlich die Aussage nicht nur einer EU-Politikerin, sondern auch vieler Netzmenschen. Wieder andere reagieren auf das Wort „Urheberrecht“ mit einem ungesund hohen Blutdruck – sei es, weil sie ungestört Dateien tauschen wollen, sei es, weil sie gerade einen Rechtsanwalt mit der Abmahnung dieses Verhaltens beauftragt haben, was wiederum erstere zur Verzweiflung treibt.

Es war einmal ein ruhiges, langweiliges Rechtsgebiet, das sich einstmals ähnlicher öffentlicher Aufmerksamkeit erfreute wie aktuell etwa das Wasserrecht. Sollte es allerdings gelingen, Mp3 über Bäche und Seen zu verbreiten, erführe auch dieses Rechtsgebiet eine ähnliche Bedeutungssteigerung wie das Urheberrecht.

Und es wird noch unangenehmer: Zwischen europäischen Vorschriften, der deutschen Gesetzgebung, internationaler und nationaler Bestimmungen und v.a. der Geschwindigkeit der Entwicklung im Internet lässt es sich gerne verirren. Zudem muss derjenige, der U für Urheberrecht sagt, u.a. auch D (für Designrecht), L (für Leistungsschutzrecht) oder W (für Wettbewerbsrecht) sagen.

Wir widmen uns in den Beiträgen dieser Seite insbesondere den Entwicklungen des Rechtsgebietes in Bezug auf die „Aktiven“. Die Aktiven sind Homepage-, Foren- und Blog- sowie Webshopbetreiber ebenso wie Softwareentwickler und Anwender.

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Auf dass es zur Rechtsfindung beitragen mag!

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